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Bienengarnele - Caridina cf. cantonensis "Biene"
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Bienengarnele - Caridina cf. cantonensis "Biene"
 
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Amanogarnele groß - Caridina multidentata
Supergroße, gesunde, aktive Tiere hier in Italien bei uns a ..
5 von 5 Sternen!

FAQ Garnelen

Garnelen


Einrichtung und Pflege

Zwerggarnelen bleiben recht klein, daher kann man schon Behälter ab 12 Liter benutzen. Solche Becken sind aber meist schwieriger zu pflegen und sollten erfahrenen Aquarianern vorbehalten bleiben. Eine "normale" Anlage hat ca. 50 Liter und läuft wohl einiges stabiler. Damit die neugeborenen Garnelen nicht im Filter verenden, muss man den Filtereingang entsprechend Garnelensicher machen (Vorfilter aus Schaumstoff). Häufig werden spezielle Garnelenbecken mit Hamburger Mattenfiltern betrieben.
Das Garnelenbecken sollte gut abgedichtet werden. Besonders bei Neubesatz können die Tiere versuchen, aus dem Becken zu entkommen. Öffnungen in der Abdeckung können mit Filterwatte verschlossen werden.
Eine dichte Bepflanzung ist Pflicht. Moosarten sind nach meiner Erfahrung besonders wichtig. Die Garnelen sind den ganzen Tag damit beschäftigt diese nach Nahrung durchzukämmen. Als Bepflanzung für kleine Becken eignen sich anspruchslosere gut zu kultivierende Sorten (s. unter Pflanzen). Weiterhin sollten einige dekorative Stücke Holz nicht fehlen. Getrocknetes Buchen- oder Eichenlaub, sowie Seemandelbaumblätter verbessert das Wohlbefinden und beugen Häutungsproblemen vor. Als Bodengrund kann normaler Aquarienkies mit einer Körnung von 1-3mm benutzt werden. Für gutes Pflanzenwachstum sollte auch genügend Licht vorhanden sein. Meistens werden die kleinen Aquarien nur mit einem Leuchtbalken ausgestattet. Gerade während der Einlaufphase, wenn das Holz noch viele Gerbstoffe abgibt, kann man mit Reflektoren die Lichtausbeute kostengünstig erhöhen. Eine CO²-Zugabe fördert das Pflanzenwachstum, ist aber erst bei größeren Becken sinnvoll, da eine vernünftige Anlage entsprechend teuer ist. Man sollte dann unbedingt auf einen stabilen PH-Wert achten. Flüssigdünger können das Pflanzenwachstum ebenfalls positiv beeinflussen. Hier ist auf eine Verträglichkeit mit wirbellosen Tieren zu achten. Eine Wassertemperatur von ca. 23°C wird den meisten Garnelen angenehm sein, es gibt aber auch Arten die höhere Temperaturen benötigen. Bitte informieren Sie sich vor dem Kauf von Tieren ausgiebig über deren Bedürfnisse! Regelmäßiger Wasserwechsel ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen. Wasserwechsel regen zur Häutung an und bringen benötigte unverbrauchte Stoffe ins Aquarium. Empfehlenswert ist ein WW von ca. 20% wöchentlich. Weiterhin ist für eine ausreichende Umwälzung des Wassers (Filterauslauf) Sorge zu tragen. Das ist besonders bei Fächergarnelen zwecks Nahrungsaufnahme nötig.


Fortpflanzung + Geschlechtsunterschiede

Man unterscheidet zwischen einfachen und spezialisierten Fortpflanzungstyp. Im Regelfall werden beim einfachen Typ viele Eier produziert, welche nach der Abgabe mit der Strömung ins Brack- bzw. Salzwasser getrieben werden. Es gibt aber auch Arten des einfachen Typs, welche die Fortpflanzung komplett im Süswasser abschließen. Ich möchte hier im Allgemeinen auf Arten eingehen, welche die gesamte Entwicklung im Süßwasser vollziehen. Als Startpopulation für eine erfolgreiche Zucht sind mindestens 10-20 Tiere zu besetzen. So ist außerdem eine genügende Anzahl beider Geschlechter gewährleistet. Die Fortpflanzung findet nach der Häutung statt. Die Produktivität hängt sowohl von der Art, als auch von den Haltungsbedingungen ab. Die Tragzeit dürfte im Schnitt 3-4 Wochen betragen. Nach ca. 3-6 Wochen (häufig auch früher) können die weiblichen Tiere bereits wieder Eier tragen. Geschlechtsunterschiede sind artspezifisch nicht so einfach festzustellen, es sei denn es handelt sich um ein Weibchen mit Eiern in der Bauchgegend. Bei einigen Arten kann man auch nach Farbgebungen unterscheiden. Männliche Fire-Zwerggarnelen sind meistens blasser rot ausgefärbt als die Weibchen, was aber kein genauer Anhaltspunkt sein kann, da noch andere Faktoren für die Farbgebung verantwortlich sind. Die Weibchen sind in der Regel größer und fülliger. Weiterhin haben die Weibchen mancher Arten einen so genannten Eifleck in der Nackengegend. Es handelt sich hierbei um noch unbefruchtete Eier.

Ernährung

Generell sollte man möglichst abwechslungsreiche Kost anbieten. Hauptsächlich wird Fertigfutter in Granult- oder Tablettenform verabreicht. Das Futter sollte qualitativ hochwertig sein und möglichst auch Bestandteile an Algen oder Pflanzen haben. Besonders bei farbenprächtigen Arten kann ein carotinhaltiges Futter die Farben verstärken. Frisches Gemüse, natürlich frei von chemischen Substanzen, kann ebenfalls angeboten werden. Weiterhin kann der Speiseplan auch mit Frostfutter wie z.B. schwarze Mückenlarven oder Artemia aufgewertet werden. Frostfutter sollte aber nicht zu häufig gefüttert werden. Tierische Proteine fördern zwar das Wachstum, entsprechen aber nicht der Hauptnahrung der Tiere und können Probleme verursachen. Seemandelbaumblätter, Buchen- und Eichenlaub wird ebenfalls gerne angenommen und beugen Häutungsproblemen vor.
Natürlich darf man den praktischen Punkt der Ernährung nicht verschweigen, denn Zwerggarnelen sind gute Algen- und Mulmfresser. Gerade für junge Zwerggarnelen ist Mulm wichtig. Einfach das Filtermaterial im Becken etwas auswaschen ohne dabei zu übertreiben. Es werden aber nur junge Algen vertilgt, also wird sich in einem stark veralgten Aquarium durch Garnelenbesatz nicht viel ändern.

Krankheiten + Risiken

Normalerweise sind Garnelen recht robust. Empfindlich sind sie allerdings bei Schwermetallverbindungen. Besonders Kupfer hat schon in kleinsten Mengen sehr schwere Auswirkungen. Beim Wasserwechsel besser immer erst das abgestandene Wasser ablaufen lassen. Vorsicht auch bei Medikamenten! Sollten die Fische mal krank werden ist eine Behandlung für die Garnelen gefährlich. Heilmittel enthalten oft schädliche Substanzen wie Kupfer. Die Packungsbeilage sollte über die Substanzen detaillierte Informationen liefern. Auch neu eingebrachte Aquarienpflanzen können beim Züchter mit Pflanzenschutzmitteln behandelt worden sein! Sollten Zwerggarnelen ungewohnt aktiv sein, kann es an schlechtem Wasser oder einfach nur an der Paarungsbereitschaft liegen. Garnelen können auch aus dem Wasser springen, wenn mit dem Wasser etwas nicht in Ordnung ist oder sie verschreckt wurden (Becken abdichten).
Das Einsetzen von Garnelen ist dauert länger als bei Fischen da die Tiere wesentlich langsamer an die veränderten Wasserwerte angepasst werden müssen. Das heißt, dass man zwischen 1,5 - 3 Stunden dafür einplanen sollte. In dieser Zeit wird Wasser in kleinen Mengen dem Transportwasser zugefügt. Je verschiedener die Wasserwerte, desto langsamer erfolgt die Angleichung.
Ein Technikausfall ist in der Regel selten, kann aber vernichtende Auswirkungen haben. Läuft der Filter nicht mehr, kann Sauerstoffmangel auftreten. Durch Fäulnis wird der Sauerstoffgehalt weiter drastisch reduziert. Bereits tote Tiere beschleunigen diesen Prozess und es besteht akuter Handlungsbedarf. Leider wird dieses Problem nicht immer schnell genug erkannt.

Vergesellschaftung

Man sollte Zwerggarnelen nicht mit unruhigen und/oder größeren Fischen vergesellschaften. Amanogarnelen können schon mit etwas größeren Fischen auskommen, sofern diese nicht agressiv sind, oder die Garnelen als Futter ansehen. Kleinere Arten wie z.B. Bienengarnelen sollten höchstens mit kleinen friedlichen Schwarmfischen oder Ancistrusarten gehalten werden. Otocinclus werden häufig empfohlen. Manche Arten können bei aufdringlichen Fischen recht scheu werden und leben nur noch versteckt.
Bestimmte Garnelenarten können sich untereinander kreuzen. Das wird allgemein als unerwünscht betrachtet.

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